Junge menschen stärken
Jugendliche in den Beruf begleiten
"Max sucht ein Praktikum" – Ein Beispiel-Video
Ehrenamtliche Patinnen und Paten unterstützen
Unsere Aufgabe ist es, Schülerinnen und Schüler in einer entscheidenden Phase ihres Lebens zu begleiten. Ausbildungspatinnen und -paten geben Orientierung, teilen Erfahrungen aus der Berufswelt und öffnen Türen zu neuen Möglichkeiten.
Wir helfen Jugendlichen bei der Berufsorientierung und unterstützen auf Wunsch bis zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss.
Wir bringen Fachwissen, Lebenserfahrung und Kontakte mit – von der Bewerbungsvorbereitung bis zur Vermittlung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen.
Wir schaffen Vertrauen durch persönliche 1:1-Begleitung, unabhängig von Herkunft oder schulischen Leistungen, und stellen die Motivation der Jugendlichen in den Mittelpunkt.
Ausbildungspaten leisten einen wertvollen Beitrag, indem sie jungen Menschen Perspektiven eröffnen und den Übergang von der Schule in den Beruf erfolgreich begleiten.
Ansprechpartner: Dr. Kurt Kühnpast (Projektleitung)
Berufliche Chancen eröffnen
Motivieren und Stärken
Ehrenamtliches Engagement für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben
Das Projekt Ausbildungspaten verfolgt das Ziel, Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf nachhaltig zu unterstützen. Durch die persönliche Begleitung soll die Ausbildungsquote erhöht und Ausbildungsabbrüche verringert werden.
Die Teilnahme steht allen Jugendlichen offen, die noch keine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Ausbildungspatinnen und -paten bringen Erfahrungen aus unterschiedlichen Berufsfeldern mit und verfügen über wertvolle Kontakte zu Unternehmen. Sie können bei der Suche nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen helfen und geben konkrete Hilfestellungen bei Bewerbungen.
Mit diesem Engagement leisten Ausbildungspatinnen und -paten einen wichtigen Beitrag, um jungen Menschen Orientierung zu geben, Perspektiven zu eröffnen und den erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben zu fördern.
Ansprechpartner: Dr. Kurt Kühnpast (Projektleitung)
DAs ist unser ziel
Berichte von Patenschaften
Erfahren Sie, was die Ausbildungspaten des Freiwilligenzentrums Hannover so erfolgreich macht.
Henning und Torben
Ein gutes Gespann
2015 traf Bankkaufmann Henning Hirsch erstmals den Schüler Torben Wolf, der ohne klare berufliche Perspektive war. Gemeinsam entwickelten sie ein Stärkenprofil, erkundeten technische Wege und fanden schließlich den Einstieg über die BBS Metall/Elektro. Praktika, Bewerbungen und Vorstellungsgespräche wurden begleitet, immer mit Hennings klarer Haltung: Unterstützung ja, aber Eigeninitiative bleibt Pflicht.
Torben erhielt einen Ausbildungsplatz zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, schloss erfolgreich ab und arbeitet heute zufrieden in einem kleinen Betrieb. Er ist Henning dankbar für das ehrenamtliche Engagement, das entscheidend zu seinem Werdegang beigetragen hat.
Michelle und Gudrun
Ausbildungsplatz nach Wunsch
Seit 14 Jahren engagiert sich Gudrun als Ausbildungspatin. Mit ihrer Erfahrung als Aus- und Weiterbildungsverantwortliche unterstützt sie Jugendliche beim Übergang in den Beruf. 2019 lernte sie Michelle kennen, die zunächst Pferdewirtin werden wollte.
Gemeinsam erarbeiteten sie Checklisten, führten Bewerbungen durch und nutzten Praktika, um Interessen zu klären. Während eines Freiwilligen Ökologischen Jahres im Schulbiologiezentrum entdeckte Michelle ihre Leidenschaft für die Tierpflege. Mit Gudruns Begleitung meisterte sie Bewerbungsprozesse, Probearbeiten und schließlich ein Assessment-Center beim Zoo Hannover.
Heute startet Michelle ihre Ausbildung zur Tierpflegerin – dank Gudruns Ausdauer, Struktur und großem persönlichen Engagement.
Jan Luca und Roland
Per Speed-Dating in die Ausbildung
Nach seiner Rente suchte Roland Koopmann eine sinnvolle Aufgabe und wurde Ausbildungspate.
Zeitgleich suchte Jan-Luca, 20, vergeblich einen Ausbildungsplatz als KFZ-Mechatroniker. Mit Rolands Unterstützung optimierte er Bewerbungen und trainierte Vorstellungsgespräche. Nach mehreren Absagen entdeckte Jan-Luca durch ein Speed-Dating der Handwerkskammer den Beruf des Kältemechatronikers – mit Erfolg. Er überzeugte im Praktikum und erhielt die Zusage für einen Ausbildungsplatz. Heute arbeitet er begeistert im Betrieb, baut Kälte- und Klimaanlagen und plant bereits seinen Führerschein.
Roland ist stolz: „Jan-Luca hat sich die Ausbildung mit Fleiß und Ausdauer selbst verdient.“
Alexandra und Angelika
Sich etwas trauen und belohnt werden
Als Alexandra 2017 ihre Patin Angelika kennenlernt, ist sie schüchtern und unsicher.
Gemeinsam verbessern sie Noten, schreiben Bewerbungen und üben Vorstellungsgespräche. Mit Erfolg: Alexandra bekommt eine Ausbildung bei der Firma SKALA in Altwarmbüchen. Auf der Baustelle beweist sie täglich Durchhaltevermögen und packt genauso an wie ihre Kollegen. Besonders das Bauen von Wänden begeistert sie. Trotz weiter Wege zur Berufsschule bleibt sie motiviert und stolz auf das Erreichte.
Angelika ist überzeugt: „Alexandra hat sich enorm entwickelt. Sie weiß, was sie will – und sie wird ihren Weg gehen.“
Gute antworten auf
Häufige Fragen:
Alles, was Sie rund um die Ausbildungspaten wissen sollten.
Wer kann Pate werden?
Wieviel Zeit benötigt eine Patenschaft?
Welche persönlichen Voraussetzungen muss ich als Pate mitbringen?
Welche formalen Voraussetzungen muss ich erfüllen, um Pate zu werden?
Wie erhalte ich das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis?
Wie lange dauert eine Patenschaft?
Wie gewinnt das Projekt die Jugendlichen für die Patenschaft?
Was ist die offene Sprechstunde?
Wie lernen der Pate und der Jugendliche sich kennen?
Wie läuft eine Patenschaft inhaltlich ab?
Kann ich das Projekt auch anders unterstützen?
Welche Angebote bietet das Projekt den Paten?
Was bringt mir mein Engagement als Ausbildungspate?
Wo erhalte ich weitere Informationen?
Ihre Frage war nicht dabei?
Ansprechpartner: Dr. Kurt Kühnpast (Projektleitung)
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